Von der Freude brennen zu dürfen

Ich liebe meine Paare!

Ich kann eigentlich nicht oft genug sagen, dass es mir immer eine ganz besondere Freude und Ehre ist, neue, einzigartige Menschen kennenlernen zu dürfen. Ich lasse mich von Euren Geschichten mitreißen, verzaubern und zu Tränen rühren.

Manchmal aber ist es noch ein kleines bisschen anders. Machmal treffe ich auf Menschen, bei denen nicht nur der Funke überspringt, sondern sich in mir ein ganzes Feuerwerk entzündet. Dann schreit alles in mir: „Jaaaa!! Ich will!!“

So geschehen vor einigen Wochen, bei einem Treffen hier in Augsburg. Vom ersten Moment hatte ich das Gefühl, dass es stimmt, dass es richtig ist. Es war kein „Castinggespräch“. Nein, wir hatten uns etwas zu sagen. Wir waren beidseitig interessiert an der Person die uns gegenüber sitzt. Sofort war ich mitgerissen von der Hochzeitsidee, von der Frische und von der Selbstverständlichkeit, den eigenen Weg zu gehen. Ohne die Liebe zu verklären, ohne sie auf einen Sockel zu stellen, sondern ihr den Platz in der Mitte, im Alltag, im Leben einzuräumen.  Mit allem, was dazu gehört. Freude, Lachen, Schmerz, Hoffnung, Realismus.  Ja und das war erst das Kennenlerngespräch.

Als wir uns trennten, schlug mein Herz für einen Moment schneller, als sie mir sagten, ich wäre – ehrlicher Weise-  eine von vielen KandidatInnen. Puhhh okay. Da musste ich wohl durch. Also lies ich es los, in der Hoffnung, dass das Feuerwerk nicht nur bei mir entzündet war.

Schließlich kam der Anruf. Ganz unverhofft, denn ich hatte es tatsächlich los gelassen. Wir werden das zusammen durchziehen, der Funke ist auf beiden Seiten übergesprungen.

Nun sitzte ich also vor den Fragebögen, lese, lache laut, weine, bin ergriffen und berührt und wieder einmal weiß ich genau: DAS ist der Grund, warum ich diesen Hochzeitswahnsinn jedes Jahr aufs Neue liebe: Wegen Euch und Euren Geschichten und allem, was ich für mich daraus mitnehmen darf.

 

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