Mama? Gehst du hochzeiten?

„Hochzeiten“ ist bei uns ein geflügelter Begriff geworden. Nicht als Substantiv, sondern als Verb. In meiner Familie gehe ich nicht zu einer freien Trauung, ich gehe „hochzeiten“. Entstanden ist dieses Wort, wie sollte es anders sein, aus einem Kindermund heraus. Meine Kinder haben im Grunde keine wirkliche Vorstellung davon, was ich arbeite. Sie stellen sich vor, dass ich Hochzeiten organisiere und sind ein bisschen eifersüchtig, dass ich an den Wochenenden feiern darf. (Worauf ich in den allermeisten Fällen zu ihren Gunsten tatsächlich aber verzichte)

Meiner Tochter, die jetzt bald 8 wird, gefällt es, mir im Bad zuzusehen, wenn ich meine Haare style und mich, mehr oder weniger, kunstfertig schminke und anschließend in meine, meist dem Anlass (farblich) angepassten Kleider steige. Für sie steht eins jetzt schon fest: Sie möchte auch mal was mit Hochzeiten machen und kann es kaum erwarten, mich irgendwann mal zu begleiten. Naja, mal sehen. Im Moment kommt das natürlich nicht in Frage!

Sagen wir, Mittags um 13 Uhr ist die Hochzeit. Ich rechne immer 1,5-2 Stunden Vorlauf, den ich vor Ort brauche. Einfach, weil es wirklich immer noch etwas zu tun gibt und wenn nicht, sitzt ich auch lieber noch ein wenig da und trinke einen Kaffee. Das bedeutet, die Fahrzeit eingerechnet, muss ich etwa um 10 Uhr los fahren.

In der Regel habe ich meine Hochzeitskiste bereits vorgepackt und ins Auto geladen.In dieser Kiste befindet sich alles Mögliche was ich brauche bzw. zum Glück meistens nicht brauche: Gaffaband, Nähzeug, ein Ersatzringkissen (außer ich packe es am Tag vorher aus und vergesse es… Sorry nochmal an N+S dafür!), Stifte, Kleber, Pflaster, Kopfwehtabletten… naja ihr wisst schon, im Grunde eine gut gefüllte Frauenhandtasche. Weiterhin befindet sich in der Kiste natürlich alles für die jeweilige Trauung: Deko, Material für die Zeremonie, die Rede in verschiedenen Ausführungen. Einfach alles das, was ich mit dem Paar besprochen habe und noch ein bisschen mehr.

Aber seht selbst:

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Auf bem Bild ist natürlich auch nicht alles drauf, nicht dass das nächste Paar hier rein schaut und etwas entdeckt, was es noch nicht sehen soll 😉  Außerdem reicht diese Kiste ja noch lange nicht aus. Wenn ich Material vorbereite, dann kann es schon mal dazu führen, dass ich den ganzen Kofferaum voll habe. Oder auch gerne mal das ganze Auto

Oft dürfen die Gäste ja aktiv an der Hochzeit teilnehmen. Das bedeutet, sie bekommen Material ausgehändigt, mit dem sie dann etwas für das Brautpaar machen dürfen. Der Klassiker dabei: Gute Wünsche auf einen Zettel/Stein/Holzklotz……… schreiben. Damit das Material während der Hochzeit nicht durch die Gegend purzelt und es auch nicht ausgeteilt werden muss, lege ich es im Vorfeld schon auf den Stühlen der Gäste bereit.

In etwa so sieht das dann aus.

Wenn alles im Auto ist, mache ich mir Musik an Zum Beispiel Cynthia Nickschas und dann geht es los!

Unglaublich wie viele Blogeinträge es gebraucht hat, bis ich mal zur eigentlichen Hochzeit komme, oder?

Davon dann aber nächstes Mal!

Sonnige Grüße

Nue

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