Whatsapp, die halbe Nacht

Hallo Ihr Lieben,

Bevor ich später weiter erzähle, wie so ganz allgemein ein Hochzeitstag abläuft, muss ich aus aktuellem Anlass, noch was dazwischen schieben.

Im letzten Beitrag ging es ja um „in Kontakt“ sein. Gestern war ein Tag, an dem ich, wenn ich es mal genauer betrachte, nichts anderes gemacht habe. Ich habe Emails geschrieben, telefoniert und gefühlt mindestens 30 sms und ungezählte Whatsapp Nachrichten geschrieben.

Da sind aufgescheuchte (lieb gemeint eine Grundnervosität ist völlig normal und trägt zur Vorfreude bei) Brautpaare, die auf den letzten Drücker noch wichtige Dinge mit mir besprechen wollen, Trauzeuginnen, die mir über ihre Beziehung zum Brautpaar erzählen, Musiker, die den Festablauf durchsprechen wollen…

Gestern fragte mich ein Trauzeuge, was ich eigentlich den ganzen Tag so mache. Das fragen sich viele und keiner kann sich das so richtig vorstellen. Ich bin viel unterwegs, wenn ich nicht gerade am Rechner sitze und schreibe. Ich habe Kinder und freue mich, dass ich mir meine Zeit selbst einteilen kann. Dank mobiler Endgeräte ist es mir auch möglich mit meinen Kindern im Freibad oder auf dem Abenteuerspielplatz zu sitzen und tatsächlich zu arbeiten.

Gestern war so ein Tag, an dem ich heilfroh über Handys und mobiles Internet war. Ununterbrochen kamen Nachrichten rein. Während ich mit dem einen Kind beim Zahnartz warte: nebenher arbeiten. Während ich das andere Kind zu Ergotherapie fahre: nebenher telefonieren, im Wartezimmer schnell noch eine Email schreiben und auf dem Rückweg im Drogeriemarkt noch Schleifenbänder kaufen.

Nachts schalte ich mein Handy aus und es sind auch nicht alle Tage so. Wenn das jetzt ein bisschen gestresst klingt… JEIN. Ich liebe es mich direkt mit meinen Paaren und deren Freunden und Familienmitgliedern auszutauschen. Seit ich mich entschieden habe, whatsapp beruflich zu nutzen, freue ich mich immer über den direkten Kontakt und postwendende Antworten. Das geht schneller und auch mal nebenbei. Anders als bei einer Email, bei der man oft denkt: „Die beantworte ich nachher in Ruhe…“ (Hat beides Vorteile, die Email wird aber dann gerne vergessen 😉 )

Mir gibt es das Gefühl, Anteil zu haben. Nicht nur außen zu stehen und einen Blick durchs Fenster wagen zu dürfen. Und das macht es besonders.

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