Corona Hochzeiten?

Ich sitze seit Wochen an meinem Küchentisch und schreibe. Geschichten voll Liebe, Zuversicht und Lebensfreude. Sommergeschichten, leicht wie eine frische Brise, blumig, duftig, zärtlich. Geschichten gemacht für Frühlingsmomente unter dem frischen Grün der Bäume.
So haben wir uns das im Winter vorgestellt, als wir voller Vorfreude Eure Hochzeiten planten.
Und nun? Nun kommt so ein (bitte beliebige, unflätige Schimpfwort hier einfügen!) Virus und plötzlich ist alles anders. Das Leben geht auf einmal ganz andere Wege, zwingt uns zu „social Distancing“.  In München darf man derzeit noch nicht einmal ein Buch auf einer Parkbank lesen! Heiraten in solchen Zeiten? Mit 1,5 Meter Mindestabstand und Schutzmasken im Gesicht? Keine verlockende Vorstellung!
Vor drei Wochen saß ich noch bei einem meiner Paare im Wohnzimmer. Es war der letzte persönliche Termin für (noch) ungewisse Zeit. Zur Begrüßung gab es einen Corona-Check (Ellenbogenbegrüßung) und mitten im Gespräch klingelte das Telefon: Der Brautmodenladen! Ach ja, die Geschäfte werden ja in zwei Tagen geschlossen und somit auch die Brautmodenläden … Was hängt da nicht alles dran? Ein halbfertiges Kleid als trauriges Sinnbild einer weltweiten Krise.

Nein, es läuft wahrlich nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Was es besonders schwierig macht, ist die ewige Ungewissheit. Zwei Wochen Ausgangsbeschränkung, dann sehen wir weiter.  Noch zwei Wochen und dann? Können wir dann doch heiraten?
Inzwischen habt Ihr fast alle Ausweichtermine gefunden. Manche sogar mehrere. Eine gute Strategie, anders können wir es nicht machen. Wir müssen uns von Woche zu Woche hangeln. Ich persönlich glaube, dass uns diese Krise noch eine ganze Weile begleiten wird und ich möchte ganz klar sagen, dass ich Euch den Rücken frei halte, so gut es geht! Ich nehme keine neuen Termine an, bis Ihr nicht alle Eure Ausweichtermine in trockenen Tüchern habt. Ich schreibe weiter, als wäre Eure Hochezeit tatsächlich am zweiten Mai und ich bin gerne an Eurer Seite, wenn ihr jemanden braucht, der Euch moralisch ein wenig aufrichtet. Es ist nicht leicht, aber es wird besser, wenn wir zusammenhalten!

Behaltet Eure Vorfreude und ganz wichtig die Liebe zueinander im Blick. Gerade in diesen Zeiten. Bei aller Dramatik, die die letzten Wochen für Euch ganz persönlich gehabt haben und bestimmt noch haben werden, kann man auch gute Dinge daraus ziehen. Denn mal ehrlich: Was ist eigentlich wirklich wichtig? Ist es der perfekte Termin oder Hairstyling?
Sind es die Blumen im Strauß, die es im Winter vielleicht nicht gibt?
Worum geht es denn? Es geht um Euch und Eure Liebe. Es geht darum sich in die Augen zu sehen und zu wissen: Alles wird gut! Wir schaffen das, weil wir uns haben! Komme was wolle! „In guten, wie in schlechten Zeiten!“
Diese Liebe und die Kraft die sie Euch gibt, soll Euch durch diese verrückten Zeiten tragen. Haltet Euch an ihr fest, bis zu dem Tag, an dem Ihr freien Herzens „Ja!“ zu einander sagen könnt. Und darüber hinaus! Und daran wird auch Corona nichts ändern.

Bitte bleibt gesund! (auch wichtig!!!)

Alles Liebe
Eure Nue

Ps: Noch ein bisschen Hoffnungsmusik

Oder, wenn das nicht Euer Musikgeschmack ist:

Von der Freude brennen zu dürfen

Ich liebe meine Paare!

Ich kann eigentlich nicht oft genug sagen, dass es mir immer eine ganz besondere Freude und Ehre ist, neue, einzigartige Menschen kennenlernen zu dürfen. Ich lasse mich von Euren Geschichten mitreißen, verzaubern und zu Tränen rühren.

Manchmal aber ist es noch ein kleines bisschen anders. Machmal treffe ich auf Menschen, bei denen nicht nur der Funke überspringt, sondern sich in mir ein ganzes Feuerwerk entzündet. Dann schreit alles in mir: „Jaaaa!! Ich will!!“

So geschehen vor einigen Wochen, bei einem Treffen hier in Augsburg. Vom ersten Moment hatte ich das Gefühl, dass es stimmt, dass es richtig ist. Es war kein „Castinggespräch“. Nein, wir hatten uns etwas zu sagen. Wir waren beidseitig interessiert an der Person die uns gegenüber sitzt. Sofort war ich mitgerissen von der Hochzeitsidee, von der Frische und von der Selbstverständlichkeit, den eigenen Weg zu gehen. Ohne die Liebe zu verklären, ohne sie auf einen Sockel zu stellen, sondern ihr den Platz in der Mitte, im Alltag, im Leben einzuräumen.  Mit allem, was dazu gehört. Freude, Lachen, Schmerz, Hoffnung, Realismus.  Ja und das war erst das Kennenlerngespräch.

Als wir uns trennten, schlug mein Herz für einen Moment schneller, als sie mir sagten, ich wäre – ehrlicher Weise-  eine von vielen KandidatInnen. Puhhh okay. Da musste ich wohl durch. Also lies ich es los, in der Hoffnung, dass das Feuerwerk nicht nur bei mir entzündet war.

Schließlich kam der Anruf. Ganz unverhofft, denn ich hatte es tatsächlich los gelassen. Wir werden das zusammen durchziehen, der Funke ist auf beiden Seiten übergesprungen.

Nun sitzte ich also vor den Fragebögen, lese, lache laut, weine, bin ergriffen und berührt und wieder einmal weiß ich genau: DAS ist der Grund, warum ich diesen Hochzeitswahnsinn jedes Jahr aufs Neue liebe: Wegen Euch und Euren Geschichten und allem, was ich für mich daraus mitnehmen darf.

 

Im Fieber! – Eine Recherche der anderen Art

Für mich war es das Eintauchen in eine mir bis dahin unbekannte Welt.
Mein Herz schlägt ein wenig heftiger, als ich mich, gemeinsam mit meiner 10 jährigen Tochter, dem hell erleuchteten Curt-Frenzel-Stadion und Ausburg nähere.
Vor dem Eingang für die Fans mit den Dauerkarten treffen wir J. und W. deren Hochzeit in einigen Wochen ansteht. Sie sind Fans der Augsburger Panther. Im Fußball würde mal vielleicht sagen „Ultras“, aber ich glaube eine solche Bezeichnung gibt es im Eishockey nicht. Jedes Spiel der Panther nehmen sie mit, seit Jahren.
Im Gespräch wurde schnell klar, dass man diese Faszination nur sehr schwer mit Worten beschreiben kann. Dieses Fieber muss man selbst erlebt haben. Einmal im Fanblock stehen, die Gesänge und die Trommeln durch den eigenen Körper vibrieren lassen und mitgezogen werden vom Feuer das  #nurderAEV zum lodern bringt.
Erklären können hätte es mir keiner. Darum haben sie mich kurzerhand eingeladen, mir selbst ein Bild zu machen.
Und J. und W. davon hörten, dass meine Tochter schon immer einmal zum Spiel der Panther wollte, durfte sie kurzerhand auch mit. (Danke nochmal, ihr habt das Kind unglaublich glücklich gemacht!!)

Und dann stehen also wir da, mit unserem Getränk in der Hand, eng an eng im Fanblock in der ersten Reihe. Kontaktscheu darf man hier wirklich nicht sein, aber schon draußen in der Warteschlange fiel mir auf: Alle gehen ausgesprochen freundlich und höflich miteinander um. Der Sport mag ziemlich brutal sein, seine Fans sind es nicht.
Das Licht geht aus. Durch den mit Luft gefüllten Pantherkopf flitzt das Team aufs Eis.  Die Mannschaft wird vorgestellt und der Fanblock beginnt mit einem routinierten Dialog: Der Ansager nennt die Nummer und den Vornamen des Spielers, der Fanblock brüllt in einer lautstarken Einheit den Familiennamen.

Und dann geht es los. Anstoß. Oder wie heißt das beim Eishockey? (Bully, sagt Google) Natürlich habe ich vorher die Regeln studiert, um nicht völlig doof dazustehen. Aber in der Realität geht alles viel zu schnell und ich kriege nur noch mit, wenn der Fanblock nicht mit der Meinung der Schiris konform geht, (lautes Gebrüll, Pfeifen, viele Mittelfinger!) oder ein Tor fällt. Die Stimmung ist unglaublich, irgendwann lasse ich mich anstecken und klatsche und „singe“ mit was das Zeug hält: „Augsburg, Augsburg, schieß ein Tor für uns!“

Meine Tochter strahlt übers ganze Gesicht. Der Abend wird für sie perfekt, als ich ihr in der zweiten Drittelpause einen Schal schenke, den sie nun, wie die großen Fans, schwenken kann. W. und J. erklären mir alles Mögliche über Eishockey und erklären geduldig meine Fragen.

Heiser geschrien (zum Glück ist noch nicht Hauptsaison!) und ziemlich kaputt vom langen stehen und der ganzen Action fahren wir schließlich wieder nach Hause. Augsburg hat an diesem Abend verloren (2:6). Was aber dem Spiel und der Faszination keinen Abbruch getan hat.
Und nun weiß ich auch, wovon ich schreibe, wenn ich mich bald hinsetzen werde, um eine Eishockeyrede, für ein Eishockey-Paar zu schreiben.

Danke für dieses wunderbare Erlebnis!

Alles Liebe Eure Nue

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Winterblues

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Hallo Ihr Lieben!

Geht es Euch eigentlich auch so?
Es ist trüb und grau und nass, der Blick aus dem Fenster macht eher missgelaunt, als erwartungsfroh. Einigeln, einkuscheln und ein bisschen vom Sommer träumen, das ist genau das, wonach mir gerade ist.

Dann ist es warm (ja, und wenn es so weit ist, werden wir ein bisschen jammern, weil wir so schwitzen!) und freundlich, von irgendwoher ertönt Musik. „Marry me“ vielleicht oder „Nothing else matters“. Die Luft knistert vor Anspannung, meine Hände zittern, nur ganz leicht, so dass es hoffentlich niemand sieht.

 – Und dann kommt sie um die Ecke, mit ihrem Kleid, dass in wochenlanger, sorgsamer Handarbeit perfekt an sie angepasst wurde …

Menschen stehen auf, ein leises Raunen geht durch die Menge, und mir stellt es die Armhärchen auf. Immer, jedes Mal.  Es ist einer der magischsten Momente, genauso wie der Blick, den die beiden füreinander haben, kurz vor dem „“Ja!“ ….

Irgendwann im Laufe des Nachmittags fliegen die Schuhe von den Füßen,  es wird barfuß über den Rasen gelaufen, gelacht und getanzt, bis die Sterne den Himmel bedecken.

Kommt, Ihr Lieben, lasst uns gemeinsam vom Sommer träumen, dann erscheint der Winter nicht mehr so grau.

 

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Kommt gut ins neue Jahr!

Aber was soll auf dem Weg dahin eigentlich schon passieren? Vielleicht passt ihr sowohl mit der Kombination Alkohol und Auto, als auch mit der Kombination Alkohol und Böller/Raketen ein bisschen auf und dann klappt das mit dem „gut rüber rutschen“ ganz von alleine.

Ich möchte mich zum Jahresabschluß bei all meinen großartigen Paaren 2018 bedanken. Ihr wart alle super und wir haben miteinander unvergessliche Momente geschaffen.

Gegen Ende hin hat mich das Jahr jetzt doch noch mit einer Erkältung beglückt, so als hätte es sich gedacht: „Ohhhhhhhhhhh das ganze Jahr gesund, ja das darf ja dann wirklich nicht sein. Zack! Erkältung!“
Aber wisst ihr was? Ich nehme es gelassen. Es ist nur eine Erkältung und ich habe momentan keine Hochzeiten. Alles ist gut.

Für das neue Jahr mache ich mir keine Vorsätze. Ich wünsche mir lediglich, dass es 2019 einfach so weiter geht.  Ich möchte Euch und Eure Geschichten kennenlernen, möchte mit Euch lachen und weinen und eine gute, persönliche Trauzeremonie mit, und für Euch, ausarbeiten. Dann bin ich glücklich.

Guten Rutsch!
Eure Nue

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Prämienbilder

Heute habe ich mir selbst eine Prämie ausbezahlt.
Im Grunde hat das alles erst einmal wenig mit meiner Arbeit als Traurednerin zu tun, denn es geht in erster Linie darum, dass ich mich heute dafür belohnt habe, trotz gesundheitlicher Hindernisse, bis heute fast 20 kg abgenommen zu haben. Das ist allerdings keine so leichte Sache, denn beim Blick in den Spiegel stelle ich immer wieder fest, dass da gut und gerne noch einmal so viel weg könnte. Genau das wollte ich nun aber einmal bewußt beiseite schieben. Nicht den ganzen Berg auf einmal betrachten, sondern wahrnehmen, was bis Stand heute schon erreicht ist und stolz darauf sein. Im Kleinen wie im Großen. Das alles mal von außen betrachten, durch die Augen eines Fremden.
Aus diesem Grund habe ich mir heute ein Fotoshooting gegönnt. Ich sehe völlig anders aus, fühle mich auch – auf eine sehr schwer zu beschreibende Art – anders und jetzt möchte ich auch, dass man das sieht!
Also war ich heute mit der tollen Fotografin Miriam Sebald von Schneeglückchen Fotografie im Schaetzlerpalais und wir hatten zwei wunderbare, lustige und kreative Stunden voller echtem aber auch künstlichem Lachen.
Miriam habe ich dieses Jahr auf einer Hochzeit kennengelernt und war mich im Anschluß sicher, dass sie meinen Charakter gut zur Geltung bringen wird, auch wenn ich mich, nach meinem Empfinden, vor der Kamera wie ein Holzklotz bewege. Im Nachgang kann ich sagen, dass sie sehr viel kreativen Blödsinn aus mir raus gekitzelt hat und die Fotos bestimmt ganz viel werden, aber nicht steif!

Ihr dürft also gespannt sein. Ich bin es auch!

 

Neue Bilder

Ich weiß schon was ihr denkt: erst schreibt sie über Monate nur ein paar Beiträge und dann spammt sie uns voll. Nun, es ist mal wieder Winterpause und ich habe Zeit und Resourcen für kreatives Schaffen.

Aus diesem Antrieb heraus habe ich heute die tolle Miriam von Schneeglückchen Fotografie angerufen und mit ihr einen Termin vereinbart.

In zwei Wochen ist es so weit. Ihr dürft Euch also über neue Bilder freuen!

Mittragen – Gedanken zu (m)einer Ehe oder: Liebesbrief an meinen Mann

Die Welt ist in Aufruhr. Die große Welt da draußen, mit ihren Widersprüchlichkeiten, dem Hass und der Liebe, der Angst und dem Mut und dem Wind der Veränderung, der über allem liegt.
Die kleine Welt um mich herum, ist seit einigen Monaten ebenfalls im Wandel.  Beziehungen gehen nach vielen Jahren auseinander, Menschen hinterfragen und entwickeln sich, schlagen hart in der Realität auf, oder wachsen über sich hinaus.

Ich stehe dazwischen, nicht wie ein Fels – das wäre ich gerne – eher wie der Kieselstein am Wegesrand, der das alles über sich hinwegfegen sieht, all das wahrnimmt und sich fragt: Und was ist mit mir? – Was ist mit uns?

Wir beide sehen uns an und beginnen zu verstehen, was unsere Ehe ausmacht. Warum ein Ende nicht in Sicht ist. Noch ganz lange nicht, weil wir noch so viel vor haben, so uns das Leben die Zeit gibt. Wir beginnen zu verstehen, warum die Liebe auf dem ganzen Weg, der auch manchmal steinig, schweigsam, wuterfüllt und einsam war, trotzdem nicht auf der Strecke geblieben ist.

Nicht, weil wir hoffnungslose Romantiker sind. Sondern, weil es Werte gibt, die uns verbinden. Trotz aller Innigkeit und Liebe, trotz aller Veränderung über die Jahre – und wir haben viele Veränderungen durchlebt – sind wir uns immer selbst treu geblieben, du und ich. „I`m not gonna live my life on one side of an ampersand“ heißt es in einem Lied von Amanda Palmer. „Ich werde mein Leben nicht auf der einen Seite eines „&“ leben.“ Wir definieren uns nicht über unsere Beziehung und wir defnieren uns nicht über einander. Wir sind füreinander Geliebte, ebenbürtige Partner, Manager eines Familienunternehmens, Freunde und so vieles mehr. Und: wir sind, wer wir sind. Persönlichkeiten mit eigenen Interessen, die wir teilen oder nicht teilen, mit unseren Freundschaften, unseren Stärken und Schwächen. Wir wachsen miteinander, geben uns Raum für Veränderung. Wir stützen einander, oder helfen uns über die Schwelle. Wir sind nicht immer einer Meinung, doch wir haben Respekt voreinander. Und uns ist klar, dass wir sind nicht für das Glück des jeweils anderen verantwortlich sind.  Dennoch muss jede Veränderung, jede neue Ausrichtung des Weges, von uns beiden getragen werden. Nur so funktioniert es. Das Leben ist ein Fluss und wir sind einem stetigen Wandel unterworfen. Innen wie außen. Wir haben vor vielen Jahren diese Herausforderung angenommen und ich denke, wir machen das nicht so schlecht.

Vielleicht fegt der Wind auch deshalb manchmal so über uns hinweg. Weil wir dem standhalten können. Ich danke dir dafür.

 

 

Instagram

Ich gebe es offen zu: Ich habe es nicht so mit sozialen Medien. Ich bin noch nie bei Facebook gewesen und entgegen aller Unkenrufe, finden mich meine lieben Paare trotzdem.  Privat bin ich auf Twitter sehr aktiv, beruflich verirrten sich die letzten Jahre nur ein paar wenige Menschen auf meine Twitteraccount.

Gestern schob mich meine liebe Freundin und Lektorin Tatjana Weichel (Wortfinesse) in Richtung Instagram. Ein Fotomedium liegt mir eigentlich ganz gut. Es wird sich zeigen, was daraus erwächst.

Von nun an könnt Ihr also viel über mich (auch privat) erfahren, wenn Ihr mir auf Instagram folgt! https://www.instagram.com/diewortfinderin/

Liebe Grüße Eure Nue

Zeig dich Augsburg!

Meine liebe Stadt,

Seit über 10 Jahren bewohne ich dich. Ich mag dich, mit deinen Schrulligkeiten, dem augschburgerischen „Charme“ und der gleichzeitig so warmherzigen Art deiner Bürger. Ich liebe dein hohes Friedensfest, an dem Menschen einfach Menschen sind, die miteinander Essen teilen, miteinander fröhlich sind und sich gegenseitig so nehmen wie sie sind.

Ich mag es, dass du so bunt, so bayerisch-alternativ und kleinstädtisch-kosmopolit bist. Du passt zu mir, ich fühl mich mit dir wohl.
Am Samstag veranstaltet hier die AfD ihren Parteitag. Aber weißt du was? Ich glaube das kann dich nicht schocken! Ich glaube, dass deine Bürger viel offener sind, als man dem gemeinen Bayern zutraut und auch energischer und aktiver.  Ich seh sie schon vor mir, die bunten Fahnen, die bunten Menschen und ich weiß, es werden viele sein, die ein Zeichen setzen. Nicht gegen etwas, sondern für (Mit-) Menschlichkeit, Tolerzanz, Mut und eine offene Gesellschaft.

Dies ist mein Wortfinderinnen-Blog. Hier geht es um Hochzeiten und Liebe. Heute nutze ich ihn für mein politisches Statement, denn kein Statement zu setzen, geht in diesen Zeiten nicht mehr.

Ich werde den Samstag vielleicht nur am Rande mitdemonstrieren können. Hier ein kleiner Videogruß, an alle da draußen, die laut, bunt, fröhlich und sichtbar ein Zeichen für unser Augsburg setzen, so wie wir es auch weiterhin leben wollen! #keinenMeter